USA - KARIBIK - KANADA 2014

DURCH DIE KARIBIK Teil 2

 

April 2014

Geburtstag in Kultur & Strände in weiß

Disembarkation … oder Ausschiffung, heißt es nun. Ankunft in Miami um 7 h früh bei Gewitter und strömendem Regen – das war in den vergangenen Tagen zwischen Yucatan und den Bahamas eher die Ausnahme, denn bei tropisch-schwülen Verhältnissen sind der Besuch der Maya-Ruinen und die Relaxstunden zwar auch eine feuchte, aber eher schweißtreibende Angelegenheit. Da kommt die Abkühlung in den Atlantikfluten der Bahamas gerade richtig …

 

Teil 2 unserer Kreuzfahrt in der Nordkaribik bringt uns eines, das uns bisher verwehrt geblieben war: tolle Sandstrände. Sowohl auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan als auch auf der Bahamas-Insel Grand Stirrup Cay gibt’s weiße Strände, feinsten Sand und Badevergnügen in Türkis.
Was zwischen den schweißtreibenden Programmpunkten auch dringend nötig ist. Denn vor allem der mit Spannung erwartete Besuch der Maya-Ruinen von Tulum entpuppt sich als echte „Hitzeschlacht“ … nichts für Menschen mit Kreislaufsorgen. Dass der Tag dieses Highlights mit Gerlindes Geburtstag zusammenfällt, erhöht Motivation und Erwartung – spätestens der Regenguss bei Ankunft am Festland bestätigt: wir sind in den Tropen.
Mit der MSC Divina sind wir einige Stunden zuvor auf der Insel Cozumel gelandet, per modernster Schnellfähre geht es dann in 35 min. nach Playa del Carmen, wo unser Guide, ein mittelmäßig Deutsch sprechender Maya-Abkömmling, auf uns wartet und uns, wie ca. 2000 andere Ausflügler vom Schiff, in einen der wartenden Full-AC-Busse treibt. Alles scheint gut organisiert … ca. 60 km geht es nun zur Ruinenanlage von Tulum. Und hier beginnt der Stress, denn der Zeitplan unseres Guides weist Unzulänglichkeiten auf. Zuerst benötigen wir für die schweißtreibende Tour 1,5 Stunden statt 45 Minuten, dabei wären 3 bis 4 Stunden super gewesen, denn die Ausgrabungsstätte liegt direkt am Meer und bietet neben einer Vielfalt an Monumenten und Sehenswürdigkeiten auch einige tolle Badegelegenheiten! Schade … also weiter, das Mittagessen in einer Massen-Abspeisung wartet. Hier können wir uns auch einige Minuten in die türkisen Fluten werfen, ehe die Rückreise beginnt.
Auch die Einkaufsmöglichkeiten am Pier sind kurz und gesteuert und nach dem nachdrücklichen Hinweis auf die Armut der Menschen auf Yucatan samt Trinkgeldaufruf geht’s zurück zum Schiff. Spätestens beim Geburtstagssekt am Tisch zum vorzüglichen Dinner sind Mühsal und Hitze vergessen … die Mayas waren sehenswert.
Den 2. Seetag zurück Richtung Florida nutzen wir zur detaillierten Kennenlernphase der Schiffs-Vorzüge, dazu sind wir bisher ob des intensiven Programms gar nicht gekommen – siehe www.msc-kreuzfahrten.de!
Ein Blick auf Programme und Einrichtungen macht alles klar: Kulinarische Gustostückerl mit allem Komfort, viel Programm, unendlichen Shows und Annehmlichkeiten … allerdings auch 1 Haken: außer dem Essen ist alles „sauteuer“ – höchstens du hast Getränkepakete ab 57,- $ oder diverse Wellness- oder Wohlfühl-Packages gebucht. Oder: du verzichtest auf Getränkeluxus sowie Details … was scheinbar die Mehrheit nicht tut.
Die Einrichtung und das Outfit sind wirklich Klasse und wir lernen uns schön langsam richtig zu orientieren … es bleibt ja trotzdem die einzige wirkliche Möglichkeit für uns, die Karabik mit der zur Verfügung stehenden Zeit und den finanziellen Mitteln, auf die der „Weltreisende“ stets ein Auge hat, halbwegs kennenzulernen. 
Der Bahama-Besuch heißt Stopp auf der Insel Great Stirrup Cay, die der Norwegian Cruise Line gehört und perfekt auf Menge der ankommenden Besucher und ihre Bedürfnisse eingestellt ist. Traumhaftes Badeerlebnis und Entspannung sind garantiert, hier ist es nicht nötig, komplexe Inseltouren zu buchen … Strand und Meer entschädigen für den wackeligen Tenderboot-Trip.
Noch vor dem Abendessen heißt es für uns zu packen, denn ab Mitternacht beginnt die logistische Monsterübung der Disembarkation mit dem Gepäck. Wir feiern recht entspannt mit unseren Mitstreitern auf Tisch 958 im „Villa Rosa“, ehe es zu einer kurzen Nacht in die Federn geht … begrüßt werden wir, wie bereits erwähnt, von Gewitter und Regenguss in Miami … und den wirklich schizophrenen Einreiseformalitäten zurück in die USA. Um 11,15 haben wir es geschafft und sitzen im Taxi eines der unzähligen, echt coolen Schwarzen nach Miami Beach … hey man, have a good day!