Sydney opera house

ROUND THE WORLD

AUSTRALIEN

Jänner 2008

Sydney – „Summer Festival“ in der 

pulsierenden Welt-Metropole

 

Ehrlich gesagt – warum wir in Sydney landen, wissen wir bis heute nicht …!?! Wahrscheinlich weil der Flugplan unserer „Round the world“-Tour es so will bzw. weil wir „One way“ fliegen und nicht mehr nach Auckland zurückkönnen bzw. weil Sydney eine der wenigen Destinationen ist, die man vom kleinen International Airport Wellington mit seiner kurzen Startbahn anfliegen kann.
Gottseidank. Denn auch wenn es nur 5 Tage waren, Sydney war einen Besuch wert!
Dass wir uns an den Airport in Neuseelands Hauptstadt und seiner fast familiären Atmosphäre noch oft zurück erinnern werden, liegt einerseits am einzigen „Check-In“ dieser Reise ohne Wartezeit, ohne Hektik, dafür mit brilliantem Ausblick auf Landebahn und Wohnviertel meines Onkels …. und daran, dass wir in aller Entspanntheit beinahe die „Boarding Time“ unseres Fluges verpassen! Und letztlich auch daran, was wir später an Unannehmlichkeiten und Wirbel auf den Riesen-Airports von Sydney, Hongkong und Bangkok noch erleben.
Die Ankunft in Sydney und die Zollabfertigung gehören wieder unter das Kapitel „vergessen“ … Schlange stehen, Fragen beantworten und ein bisschen „Schmugglergefühl“, denn Nüsse, Muscheln, Korallen, Thunfisch etc. stehen grundsätzlich auf der verbotenen Einfuhrliste und müsste durch die Quarantäne. Aber auch Scanner sehen nicht alles … Australia, wir kommen!
Diesmal per „Airport Link“, jenem Schnell-Zug, der die Touristen seit den Olympischen Spielen von 2000 in knapp 15 Minuten mitten in die City bringt.
Zuerst genießen wir noch den einzigartigen Ausblick von einem der bemerkenswertesten Bahnhöfe der Welt am Circular Quai über Sydney-Harbour auf Harbour Bridge und Opernhaus, ehe wir beim Aussteigen unter der „Town Hall“ mit unserem Gepäck hoffnungslos im Gewühl stecken – es ist Freitag abend – Rush Hour! Aber auch „Happy Hour“ und wir werfen uns ins Pub-Gewühl, nachdem wir in unserem Hotel eingecheckt haben.
Gerhard Auer von Gruber Reisen hatte uns hiebei ein weiteres „Highlight“ gebucht – das Pensione Hotel mitten im Zentrum in der geschäftigen George Street in Chinatown. Ein Erlebnis und …. sehr wichtig ... sehr nett und sauber. Wir buchen spontan 2 weitere Tage, da wir von hier aus alle Sehenswürdigkeiten per Fuß erkunden können und das alles zu einem wirklich akzeptablen Preis, denn das „Backpackers“ nebenan kostet auch nicht viel weniger, wie wir später erfahren.
Und wir genießen nach den abenteuerlichen Tagen der Touren auf Neuseeland das Stadtgefühl, die pazifisch-asiatisch-internationale Geschäftigkeit im Herzen der Weltstadt, das tolle Ambiente am Hafen und an den „Wohlfühlmeilen“, die durchwegs anlässlich des 200-Jahre-Jubiläums 1988 und der Olympischen Spiele aus dem Boden gewachsen sind …. und die Eröffnung des „Sydney Summer Festival“, das den ganzen Jänner läuft. Am Eröffnungstag sind alle Events kostenlos zugänglich und so finden wir uns zum einen unter 100.000 begeisterten Menschen bei einem Auftritt der Beach Boys-Legende Brian Wilson wieder, genießen zum andern aber auch Auftritte von Breakdancern, Kinder-Sinfonie-Orchester, Salsa-Orchester und einer schottischen Ceili-Pop-Band, die die Leute auf der Straße mit ihrem rhythmischen Gaelic-Sound zum Mittanzen bringt …. trotz „drizzly weather“ bei 20°C um 11 h abends.
Wir erleben Sydney auch ein wenig als modernes „Utopia“ mit seiner modernen Infrastruktur samt Skyline und Tower, dem mondänen Darling Harbour, dem zum Weltkulturerbe ernannten „Opera-House“, der Harbour-Bridge, die von zahlungskräftigen Touristen per Klettertour bezwungen werden kann, dem pulsierenden Ferry-Harbour und vor allem der einzigartigen „Monorail“, die ständig über unsere Köpfe donnert, ehe wir sie besteigen und den Bann brechen …
Natürlich besuchen wir einen der berühmten Strände der Stadt – Bondi Beach (sprich „bondai“) mit seiner Promenade und dem breiten schneeweißen Sandstreifen, auf dem sich die Schönheiten der Region rekeln, sowie den „Cliff walks“ südlich davon. Und natürlich lassen wir unsere Blicke vom berühmten „Sydney Tower“ streifen, der die Harbour-Bridge ums Doppelte überragt und einen 360°-Rundumblick bietet.
Den letzten Tag verbringen wir mit unserer Nichte Birgit (siehe New York), die die Weihnachtstage und Neujahr in Australien bei ihrer Schwester und Freunden verbrachte, in den „Blue Mountains“ mit Besuch eines eindrucksvollen „Wildlife Resorts“ samt Koalas, Känguruhs, Wallabys, Wombats etc. und dem Nationalpark mit Australiens „Grand Canyon“. Hier gibt’s noch einmal Adrenalin pur mit einer (fast) senkrechten Railway und einer Seilbahn, made by Doppelmayr Austria.
Und dafür stecken wir am letzten Tag hoffnungslos im Stau …. nicht auf einem der Motorways rund um Sydney, sondern beim Anstellen am Quantas-Terminal zum Weiterflug nach Hongkong ... so long Sydney.